Basketball: TG Witten Reserve seit 18 Spielen ungeschlagenen

Es wurde der erwartet knappe Krimi zwischen dem Tabellenführer TG Witten 2 und dem Tabellenzweiten Cosmos Hagen. Spannend bis zur letzten Sekunde und einmal mehr mit dem besseren Ende für die Wittener. Und das, obwohl eine hohe Anzahl von Ausfällen zunächst für schlechte Voraussetzungen gesorgt hatte. Mit „Flo“ Dauber, „Janc“ Stegert, „Jule“ Willfred, „Stani“ Stephan und „Rob“ Rossie fehlten der TG gleich 5 wichtige Spieler in dem Duell gegen den Gast aus Hagen. Im zweiten Viertel verletzte sich zudem auch noch Nico Behler so unglücklich, daß er noch in der Halbzeitpause ins Krankenhaus gefahren werden musste. Die letzten beiden verbliebenen „Großen“ Thorsten Dachrodt und Sebastian Schüler mussten in der zweiten Halbzeit dann vom standesgemäßen Flügelspieler Dario Papaleo unterstützt und entlastet werden, der diese Aufgabe hervorragend annahm und durch engagierte Reboundarbeit und unter anderem einen TV-reifen „Monsterblock“ positiv überraschte. Der Spielverlauf ist schnell zusammenfasst. 39 Minuten lang boten sich die beiden bis dahin noch ungeschlagenen Teams ein Duell auf Augenhöhe. Hatten sich die Gäste zur ersten Viertelpause noch eine 21:12 –Führung erarbeitet, ging man beinahe ausgeglichen in die Halbzeit (24:26). Nur fünf zugelassene Punkte im zweiten Viertel sprechen eindrucksvoll für die intensive und gute Verteidigungsarbeit der TG als Schlüssel zum Erfolg in dieser Phase des Spiels. Cosmos Hagen verteidigte seinen Vorsprung bis in die letzte Minute des Spiels. Ein erfolgreicher 3-Punkte Wurf der Hagener Gäste sorgte 30 Sekunden vor Spielende dafür, daß viele schon mit der ersten Niederlage der Wittener rechneten. Doch dann nahm sich das TG-Urgestein Mälik Scheikh-Al-Kaar ein Herz und bäumte sich fast im Alleingang gegen die erste Niederlage auf. Zunächst legte er mit einem alle überraschenden „Behind-the-back“-Pass auf Sebastian Schüler auf, der dadurch trocken zum Ausgleich einnetzten konnte. Nach dem folgenden erfolglosen Angriff der Hagener und noch 15 Sekunden auf der Spieluhr, krönte der Wittener Aufbauspieler seine Leistung dann mit dem alles entscheidenden 3-Punkte-Wurf aus der tiefsten Ecke des Spielfeldes. Diese Führung konnte bis zum Ende gehalten werden und sorgte schlussendlich wieder einmal für grinsende Gesichter bei der nun seit 18 Spielen ungeschlagenen Reserve von TG Witten.

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