Basketball: TG Witten: BG Biggesee 58:66

Gute Leistung stellt Ergebnis in den Hintergrund

TG Witten: BG Biggesee 58:66

 

In einer insgesamt gelungenen Partie gegen den Regionalligisten Biggesee konnte sich die TG aufgrund eines schwachen vierten Viertels zwar leider nicht selbst belohnen, machte aber dennoch einige Fortschritte hinsichtlich der Saisonvorbereitung. Insbesondere die von Coach Glöckner geforderte Aggressivität und Physis prägte das Wittener Spiel, was der Mannschaft lange erlaubte mit dem letztjährigen Dritten der 2. Regionalliga mitzuhalten. Angesichts des stark dezimierten Low Posts, Matze Veit und Ingo Krieg fehlten, war dies  nicht unbedingt zu erwarten gewesen und zeigt, dass die TG dieses Jahr auf einem sehr guten Weg ist

 

Der Schlüssel zum guten Abschneiden lag zu großen Teilen im stark verbesserten Rebounding und einer insgesamt robusteren Spielweise. Dank dieser ließ die TG im ersten Viertel gerade einmal 16 Punkte zu. Dass man selbst nur 10 Zähler verzeichnen konnte begründet sich wohl in den zahlreichen taktischen Anweisungen und Neuheiten mit welchen sich das Team erst zurecht finden musste.  Nachdem dies im zweiten Viertel sehr viel besser gelang konnte man mit einer 33: 28-Führung in die Halbzeit gehen.

Nach dieser verbesserte sich jedoch die zu Beginn eher schwache Wurfquote des Teams aus Biggesee merklich.  Man erlaubte dem Gegner schlicht zu viele freie Würfe.  Dennoch konnte man eine 2-Punkte-Führung in das letzte Viertel retten. In diesem begann man dann leider mit 5 sehr schwachen Minuten, die engagierte und teils aufreibende Spielweise forderte schlicht ihren Tribut. Nach einem 13:2-Run des Gegners war das Spiel vom Ergebnis her entschieden. Dennoch spielte die TG motiviert weiter, fand wieder in ihren Rhythmus und spielte sich bis zur Schlusssirene auf 8 Punkte heran.

 

Insgesamt ist das Spielergebnis zum jetzigen Stand der Vorbereitung nicht entscheidend, da das Team es schaffte die geforderten Verbesserungen umzusetzen und die neuen taktischen Elemente akzeptabel einbauen konnte, auch wenn hier der Fokus der kommenden Spiele zu sehen ist. Weitere positive Punkte sind eindeutig das ausgeglichene Scoring, alle 9 Spieler scorten mehr als einmal, sowie die gute Leistung von Nicolas Pleger.

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