Basketball: Still lovin‘ defense!

Anlässlich des 17ten Spieltags empfingen unsere Damen vorgestern die TG Voerde2. Bereits im Hinspiel hatten diese uns das Spiel schwer gemacht; mit nur 3 knappen Punkten konnte die Partie für uns entschieden werden.

Entsprechend viel hatte sich das Team für die Rückrunde vorgenommen. Mit voller Bank und der Unterstützung vieler Zuschauer, die den Weg in die Halle gefunden hatten, wollte man das Spiel in heimischer Halle dieses Mal deutlicher gewinnen.
Doch weit gefehlt.
Die Partie startete auf beiden Seiten kämpferisch. Schnell wurde klar: Auch die Mädels der TG Voerde 2 hatten sich viel vorgenommen und waren nicht bereit, uns auch nur einen Fehler zu verzeihen. So lieferten sich die Teams bis zur 7ten Minute einen ausgeglichenen Schlagabtausch.
Nach einer Auszeit in der 8ten Spielminute, auf Voerder Seite, fanden unsere Damen nur schwer, bis gar nicht zurück ins Spiel. In der Offensive ließ man sich zu vielen, viel zu früh gewählten Abschlüssen verleiten, die ihren Weg ins Netz nicht fanden und in der Defensive wurden vor allem viele Rebounds leichtfertig verschenkt. Doch besonders gegen die stark aufspielenden Damen C.Brück und F.Lange (je 19Pkt) sah die Zonenverteidigung der Wittenerinnen schwach aus.
Der Halbzeitstand ernüchternd: 14:27 zu Ennepetals Gunsten.
In der Halbzeit dann die Ansprache: Aufwachen! Kämpfen!
Und genau das taten unsere Damen dann auch. Die Umstellung auf eine Ganzfeldpresse gelang grandios! 4 Minuten lang, verbot man den Gästen durch intensivstes Teamwork jegliches Scoring und startete im Gegenzug einen 11:0 Run. Hier arbeitete jede Spielerin mit der anderen Hand in Hand und plötzlich war die Halle wieder von der Aura des Siegeswillen umhüllt.
Mit -3 Punkten begann das letzte Viertel.
Hier hieß es, an die Leistungen des dritten Viertels anzuknüpfen und darüber hinaus einen kühlen Kopf zu bewahren.
Nichtsdestotrotz blieb es bis zur letzten Minute spannend. Den Sieg sicherte letzten Endes die Teamfoulbelastung der Ennepetalerinnen. Vier Mal schickten sie unsere Damen in der Schlussphase an die Linie. 5/8 Freiwürfen konnten verwandelt werden.
Doch auch unsere Defensive stand in den letzten zwei Minuten wie eine undurchdringbare Wand! Nicht ein Punkt gelang den inzwischen konditionell an ihre Grenzen gebrachten Gästen.

So ging der Sieg am Ende mit 52:50 mehr als verdient an unsere Damen, die wieder einmal zeigten, wie sehr sie in der letzten Saison zu einer Einheit zusammengewachsen sind!

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