Basketball: Bittere Niederlage für TG Witten (Artikel der WAZ)

TVE DO-Barop –
TG Witten 73:66

TGW: Kenge-Feuzing (2), Pleger, Badziong (10), Lobert (2), Jochimsen (4), Lober (3), Neuhaus (15), Winkelmann (7), Schüler (4), Veit (19).

Diese Pleite war vermeidbar. Nach einem richtig starken ersten Viertel agierte die TG Witten gegen den Tabellendritten aus Barop in der Folge zu fahrlässig und musste sich am Ende doch noch mit 66:73 (32:28) geschlagen geben.

„Einstellung und Siegeswillen haben von Anfang an gestimmt, doch irgendwann haben wir einfach den Faden verloren“, war Wittens Trainer, David Glöckner, letztlich schon ein wenig enttäuscht. Denn seine Gelbhemden begannen furios, kauften dem vermeintlichen Favoriten früh den Schneid ab und entschieden das erste Viertel überraschend deutlich mit 22:7 für sich. In den zweiten zehn Minuten zeigte sich dann so langsam, warum die Hausherren seit nunmehr sieben Spielen ungeschlagen sind. „Barop wurde mit zunehmender Spieldauer immer stärker“, bestätigte Glöckner. Die Hausherren setzten seine Fünf nun früher unter Druck und steigerten ihre Wurfquote. Bis zur Pause waren die Dortmunder wieder auf 28:32 an der Turngemeinde dran. „Das hat mich allerdings nicht sonderlich beunruhigt“, erklärte der TG-Coach aufgrund der guten Leistung im ersten Durchgang.

Nach der Pause lief bei den Gelbhemden dann aber nicht mehr viel zusammen. Insbesondere in der Verteidigung agierte man viel zu pomadig und leistete sich dazu noch einige ungeschickte Fouls. „Das war einfach viel zu langsam“, ärgerte sich Glöckner, der mitansah, wie die Partie endgültig kippte. Denn der TVE zeigte nun seine ganze Klasse, schlug zudem auch aus Ballverlusten der Wittener immer wieder Kapital und setzte sich allmählich ab.

Da nützte der Glöckner-Fünf auch ein letztes Aufbäumen im Schlussabschnitt nichts mehr. „Das war eine bittere Niederlage. Ich bin mir aber sicher, dass wenn wir die kommenden Partie mit einer ähnlichen Einstellung angehen, wir unsere Punkte noch holen werden“, konstatierte der Trainer immerhin optimistisch.

 

Quelle (www.derwesten.de)

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