Basketball: 10 schwache Minuten bringen TG um den Sieg

10 schwache Minuten bringen TG um den Sieg

TG Witten: SSV Hamm 61:62

Wie schon angekündigt sollte der TG am Sonntag der erste aussagekräftige Sieg gelingen. Auf dem Plan stand schon vor der Partie mit der Athletik des Gegners klar zu kommen und zu verhindern, dass die junge Mannschaft ins Laufen kommt.

Das erste Viertel gestaltete sich ausgeglichen. Beide Mannschaften spielten schön anzusehenden Basketball und zeigten sich ebenbürtig. Im zweiten Viertel legte die TG in der Defense nochmals ordentlich zu und konnte dank eines Dreier-Buzzers von Matze Veith mit 12 Punkten Führung in die Halbzeitpause gehen. Nur 6 Punkte ließ man zu, eine beachtliche Leistung.

Im dritten Viertel kassierte Jens Badziong und damit der ansonsten stärkste Scorer der TG unter umstrittenen Umständen sein viertes Foul. Kurz darauf traf es nach einem ominösen Doppel-T auch Julius Breu mit dem Vierten. Dennoch blieb die TG ruhig und konnte mit einer eigentlich komfortablen Führung von 8 Punkten ins letzte Viertel gehen.

Doch plötzlich ging es in der bis dahin guten Offense drüber und drunter. Statt zu punkten produzierte man Turnover und kassierte Fast-Breaks bei welchen man zum Teil vom Tempo nicht mithalten konnte oder auf Grund der Foulproblematik nicht entsprechend zupacken konnte. Fünf Minuten vor Schluss war die Partie ausgeglichen. Nach einem überaus interessanten T gegen Sebastian Lobert stand die TG ohne echten Point-Guard da. Ein glücklicher, aber dennoch respektabler Dreier mit Brett brachte Hamm 14 Sekunden vor Schluss mit einem Punkt in Front. In einem letzten Angriff schaffte die TG es zwar den Ball an die richtige Position zum richtigen Werfer zu bringen, doch auch bei einer 90% Trefferquote geht jeder 10. Ball daneben. Der Ball tickte eine Sekunde vor der Sirene auf den Ring und das Spiel war verloren.

Trotz einiger diskutabler Entscheidungen muss gesagt sein, dass die TG zu Recht keinen Sieg mitgenommen hat. Denn die Linie der Schiedsrichter war vielleicht unorthodox, aber auf beiden Seiten des Feldes einheitlich und wer auf Grund von unzähligen Turnovern nur 9 Punkte erzielt und durch eben diese Turnover dem Gegner 15 seiner 20 Punkten im vierten Viertel ermöglicht kann sich nicht beschweren.

In den kommenden drei spielfreien Wochen gilt es nun die Langzeitverletzten Starter Fabian Sklareck und Sebastian Wutzke wieder einzugliedern. Zudem gilt es an der Konstanz zu arbeiten, denn die ersten drei Viertel waren eines Sieges wirklich würdig!

Punkte: Breu (19), Veith (19), Badziong (6), Jochimsen (6), Uchegbu (4), Winkelmann (4), Krieg (2), Lobert (1), Heringhaus (0), Pleger (DNP)

Posted in: